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Aktuelles aus dem Ludmillenstift


Das Krankenhaus Ludmillenstift ist gleich zweifach ausgezeichnet worden: Das überregionale Traumazentrum, in dem schwerstverletzte Patienten versorgt werden und das Endoprothesenzentrum, das sich auf den Ersatz von Knie- und Hüftgelenken spezialisiert hat, wurden rezertifiziert.


Schnelle und kompetente Hilfe - darauf kommt es bei der Versorgung von Unfallopfern an: Neben den Krankenhäusern in Enschede und Münster ist das Ludmillenstift eines von drei überregionalen Zentren im Traumanetzwerk NordWest. Nach der Rezertifizierung als Handtraumazentrum und der Anerkennung als Schwerstunfallverletztenklinik hat nun die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie das Ludmillenstift zum zweiten Mal als überregionales Traumazentrum rezertifiziert. Die Traumanetzwerke, die mittlerweile flächendeckend ganz Deutschland versorgen, wurden gegründet, um die Versorgung Schwerstverletzter in Deutschland und den Grenzgebieten zu optimieren.

 

Ausgezeichnet: Die Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie im Ludmillenstift.


Dabei werden die Netzwerk-Einrichtungen regelmäßig in sämtlichen Bereichen kontrolliert: So wurde dem Ludmillenstift ein weiteres Mal die hohe medizinische und pflegerische Qualität der Versorgung von Mehrfach- und Schwerstverletzten bescheinigt. Das schlägt sich auch in Zahlen nieder: Im vergangenen Jahr hat das Krankenhaus allein ein Drittel Patienten mehr versorgt als 2014. „Wir halten rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr genügend Personal, OP- und Intensivkapazitäten vor, um alle Arten von Verletzungen sowohl als Notfall als auch im weiteren Verlauf bis hin zur Rehabilitation versorgen zu können“, macht Dr. med. Kai Günsche, Chefarzt der Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie deutlich. Besonders wichtig sei dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen. Insbesondere durch den Ausbau der Neurochirurgie, der Thoraxchirurgie und der Gefäßchirurgie kann das Haus ein breites Spektrum abdecken. 2008 wurde das Ludmillenstift das erste Mal als überregionales Traumazentrum durch die DIOCert GmbH und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifiziert.

Die fachübergreifende Zusammenarbeit steht auch im Zentrum des Endoprothesenzentrums im Ludmillenstift. Von der Diagnose, über die Therapie bis zu Nachsorge sind nicht nur die Orthopäden und Unfallchirurgen gefragt, auch die Physiotherapie, der Sozialdienst und Rehabilitationseinrichtungen sind mit im Boot, wenn es um eine optimale Versorgung von Patienten mit neuem Hüft- oder Kniegelenk geht. Eine Expertenkommission hat dem Meppener Krankenhaus nun nach umfangreicher Prüfung ein weiteres Mal den hohen Qualitätsstandard des Zentrums bestätigt. Jeder geplante operative endoprothetische Eingriff wird von einem Hauptoperateur durchgeführt und begleitet - das ist entweder der Chefarzt der Abteilung, Dr. med. Kai Günsche, oder der Koordinator des Endoprothesenzentrums, Oberarzt Bernd Schmitz. Außerdem werden alle Prothesenoperationen anonymisiert im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) registriert und Langzeitstudien durchgeführt, um die Versorgungsqualität weiter zu verbessern. „Uns ist besonders wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Patienten ein gutes Behandlungsergebnis erzielen“, so Bernd Schmitz.

Krankenhaus Ludmillenstift - Ludmillenstraße 4-6 - 49716 Meppen - Telefon 05931 152-0 - Fax 05931 152-1029 - info@ludmillenstift.de