Babygalerie

Aktuelles aus dem Ludmillenstift

 

Sichtlich entspannt liegt die kleine Elise in den Armen ihrer Mama Nadine Seiler. Sie ist das 104. Baby, das in diesem Jahr im Ludmillenstift im Wasser geboren wurde. Bereits vor einigen Tagen zählte das Krankenhaus die 100. Wassergeburt in diesem Jahr.

 

Die sanfte Form der Geburt erfreut sich in Meppen seit Jahren immer größerer Beliebtheit: „Das Gebären in der Geburtswanne kann sich positiv auf den Geburtsverlauf auswirken. So ist wissenschaftlich bestätigt, dass der Schmerzmittelverbrauch, der Blutverlust und die Dammschnittrate im Wasser deutlich niedriger sind als bei vergleichbaren Landgeburten. Auch die Geburtsphase ist oft kürzer“, erklärt die Leitende Hebamme Rita Müßing. Für das Kind bedeutet eine Wassergeburt weniger Stress: Es wechselt vom warmen Fruchtwasser ins warme Badewasser. Dass die Geburt im Wasser zu einem ganz besonderen Erlebnis werden kann, das bestätigt Nadine Seiler nur zu gern. Elise ist ihr zweites Kind, schon für die erste Geburt ihres Sohnes Quinn hatte sie die Wanne gewählt. Das warme Wasser hat ihr geholfen, sich zu entspannen. „In der letzten Phase dieser Geburt bin ich allerdings wieder „an Land“ gegangen, also ins Entbindungsbett gewechselt“, erzählt die Lingenerin. „Dafür bin ich umso glücklicher, dass Elise auch wirklich im Wasser geboren wurde.“ Dabei war auch das dieses Mal fraglich. Elise hatte es nämlich ziemlich eilig. „Innerhalb von nur drei Stunden war sie da“, verrät Hebammenschülerin Ricarda Niehues, die die Geburt begleitet hat.

 

Von links: Hebammenschülerin Ricarda Niehues, Mama Nadine Seiler mit Elise sowie Hebamme Maria Kocks und die Leitende Hebamme Rita Müßing.

 

 




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